Impressionen vom Gemeindeausflug 2016

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Auf den Spuren alter Bürgleiner Herrschaften: Patrizierfamilie Pfinzing aus Nürnberg mit einem Schloss in Feucht sowie die Herren von Sulzbürg

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Überpünktlich starteten die 28 Teilnehmer von den Haltepunkten Bonnhof, Bürglein und Gottmannsdorf zum diesjährigen Gemeindeausflug. Das Wetter konnte es nicht besser mit uns meinen: Herrlicher Sonnenschein bei fast tropischen Temperaturen. Die Fahrt mit dem Bus ging zunächst nach Feucht, wo wir um 10 Uhr in der Kirche Sankt Jakob den Gottesdienst mitfeierten. Pfarrerin Thie ließ uns in ihrer Predigt auch einiges Wissenswerte über die Feuchter Kirche erfahren. So war der Gemeinde nach dem Wiederaufbau der im 2. Weltkrieg zerstörten Kirche ein großes Auferstehungsbild an der Wand über dem Chorraum wichtig.

Nach dem gut organisierten Mittagessen führte uns Frau Semann zu den drei Patrizierschlössern in Feucht, die als Sommersitze dreier Nürnberger Patrizierfamilien dienten. Das Pfinzingschloss wurde um 1460 von Ludwig Pfinzing auf dem Grund der Familie seiner Ehefrau Ursula Waldstromer als Wehrbau mit Wassergraben errichtet. Die Pfinzings hatten im 16. und 17. Jh. Untertanen in Bürglein und ihnen gehörte auch das Gasthaus zur Post, was zu einem über 100 Jahre dauernden Wirtshausstreit mit dem markgräflichen Gasthaus führte.

Die Fahrt ging nun weiter zur Burgruine Wolfstein, dem Wahrzeichen Neumarkts. Dort erlebten wir eine anschauliche Führung durch den ehemaligen Leiter der Teilrestauration der Burgruine, Herrn Veit, der uns in das damalige Leben auf der Burg einführte.

Bei Eis, Kaffee und Kuchen machten wir im Garten des Burghotels am Fuß des Burgbergs Rast.

Die letzte Station unseres Ausflugs war dann die Klosterkirche Seligenporten. Diese wurde im 13. Jh. als Grablege der Herren von Sulzbürg gestiftet, die im 13. Jh. in den Besitz von Bürglein gekommen waren. Einzelne Grabplatten und etliche Totenschilder sind noch erhalten. Auf der durchbeteten Nonnenempore ist das alte Gestühl der Zisterzienserinnen noch gut erhalten. Der Abt von Heilsbronn hatte damals die geistliche Aufsicht über das Frauenkloster und schickte auch zwei Mönche aus Heilsbronn zur Seelsorge.

Mit fröhlichen Gesängen, angestimmt durch Herrn Gernert, ging’s anschließend wieder zurück.

Peter Trost

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